Disposition / Leitstelle

24/7 Notrufnummer: 09161 8861-10

bei Unfall oder Panne

Die Einsatzdisposition unseres Unternehmens wird zentral aus der Niederlassung Höchstadt a.d.Aisch betreut. An bis zu zwei sogananten Einsatzleitplätzen können hier Schadenmeldungen aufgenommen und abgearbeitet werden. Unsere Disponeten sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für Sie erreichbar. 

Definition der Leistelle

Eine „Leitstelle / Disposition“ ist eine ortsfeste Einrichtung, in der die zur Bearbeitung und Aufgabenerledigung anstehenden verschiedenen Tätigkeiten bei vollständiger Durchdringung, der Technik und des Personals erbracht werden. Ganz wesentlich ist dabei der Aspekt, dass in einer Leistelle jeder Mitarbeiter alle anfallenden Aufgaben unter Nutzung der gleichen Technik, nach gleichen organisationstechnischen Regeln bearbeitet, d.h. dass er für die Wahrnehmung aller Dispoaufgaben auch entsprechend ausgebildet und qualifiziert sein muss. Die Notrufabfrage und die Disposition oder Alarmierung wird immer, abhängig von der Schadensgröße oder der Schadenslage, durchgeführt. Die Leitstelle wird damit Steuerungsmittel für den aufwendigen serviceorientierten Abschlepp- Pannen- und Bergedienstbetrieb.

Aufgabengebiete

  • Alarmierung, Disposition und Einsatz von Abschlepp- Pannen- und Bergefahrzeugen.
  • Alarmierung und Einsatz sonstiger Organisationen, Personen oder Stellen.
  • Überwachung der Arbeitszeiten
  • Überwachung sonstiger organisatorischer Aufgaben

Annahme von Hilfeersuchen

  • Notrufabfrage/Notrufentgegennahme von Anrufen über die Notrufnummer 09161 8861-10 aus Mobilfunk- und Festnetzten.
  • Bearbeitung von Anrufen und Weiterleitung von und zu den einzelnen Stützpunkten über Festnetz oder Mobiltelefon.
  • Bearbeitung von Anrufen aus Call Centern (z.B. von Automobilclubs, Schutzbriefversicherungen und Abschleppzentralen)
  • Bearbeitung von Anrufen durch Rufweiterleitung der systemangebundenen Werkstätten.
  • Bearbeitung von Anrufen bestimmter BOS-Einrichtungen (z.B. Polizei, ILS Feuerwehr und Rettungsdienst)
  • Annahme von Schadenmeldungen über Internetmeldebogen.
  • Notruf-Annahme für schwerhörige, ertaubte, gehörlose und sprachgeschädigte Personen über geeignete Medien.

Im Zusammenhang mit der Schadensabfrage ist vielfach eine Beratung des Anrufenden über Sofortmaßnahmen bei Unfällen, medizinische Notfällen, Bränden u.a. eine Aussage über das voraussichtliche Eintreffen der Einsatzkräfte erforderlich.

Bei Anrufen, die keine akuten Schadensfälle sind, ist zu entscheiden, ob trotzdem Hilfe geleistet werden kann, ob der Anrufer telefonisch beraten oder an einer anderen Stelle verwiesen werden muss. Zusätzlich, jedoch ganz in seltenen Fällen sind Rettungsdienst-, Feuerwehr- und Katastrophenschutzrelevante Informationen zu verarbeiten.

Erstellung und Beurteilung von Meldebildern

Laufen mehrere Notrufe auf, die sich auf ein Schadenereignis beziehen oder beziehen könnten, ist zum Schutz gegen Mehrfacherfassung identischer Einsätze eine Plausibilitätsprüfung durchzuführen.

Umsetzung der Meldungen

  • Auswahl der zum gemeldeten Ereignis zu disponierenden Einsatzmittel
  • Anwendung von Alarmierungsplänen / Alarm- und Ausrückeordnungen
  • Anwendung von Dispositionsstrategien
  • Anwendung von Großschadens – Sonderpläne

Alarmierung der Einsatzkräfte

  • Disposition der Einsatzfahrzeuge
  • Bei Bedarf Alarmierung oder Information von zusätzlichen Einsatzkräften, Personen und Stellen (z.B. Freischichten, Spezialisten oder Fremdfirmen für Großschadenanlagen)
  • Überprüfung, ob die Disposition technisch einwandfrei abgesandt und technisch sowie von den ausrückenden Kräften durch Status quittiert wurde.
  • Sicherstellung der Disposition, der Alarmierung sowie des Telefonverkehrs.

Feststellung und Beurteilung der Lage

  • Einsatzort (Erstellung eines Lagebildes)
  • Verfügbare und eingesetzte Mitarbeiter
  • intern

- Einsatzplanung und Einsatzabläufe

- Einhaltung der Pausenvorschriften  

- Einhaltung von Maßnahmen (intern)

- Kontrolle der eingeleiteten Maßnahmen

Unterstützung der Leitung vor Ort (bei SLV- und THL-Einsätzen)

  • Information der Einsatzleitung über die Lage aufgrund der Meldungen.
  • Informationen der Einsatzleitung über den Einsatzort z.B. über

- Anfahrten

- besondere Gefahren

- Betriebszustände

- Gefahrgut / Gefahrstoffe

- spezielle Einsatzausrüstung

- temporäre einsatzbezogene Erkenntnisse

  • Beantwortung der Anfragen der Einsatzleitung (z.B. zur Behandlung von Gefahrgut, Befragung von Spezialisten) 
  • Entgegennahme und Abfrage von Rückmeldungen (Status- und Lagemeldungen)
  • Verstärkung der Einsatzkräfte durch hinzuziehen von weiteren Personal
  • Veranlassung der Logistik für Einsatzkräfte (z.B. mit Verpflegung, Einsatzmitteln, usw.)
  • Verständigung zuständiger Stellen (z.B. Straßenbauämter, Wasserwirtschaftsämter, Versorgungsbetriebe)
  • Vermittlung von Werkstätten und Mietwägen

Information und Auskunftsersuchen

  • Erledigungen von An- und Nachfragen im Zusammenhang mit laufenden Schadensfällen
  • Bearbeitung von Nachfragen aus Call Centern der Automobilclubs und Werkstätten
  • Entgegennahme, Auswertung und Weitergabe von Warnmeldungen über Unwetter.
  • Telefonlotsung von Fremdfahrzeugen zu Zielen innerhalb der Zuständigkeit.
  • Gefahrgutschnellauskunft.

Vorbereitende Einsatzmaßnahme

  • Erstellung und Aktualisierung eigener Unterlagen, insbesondere

- Datenbanken

- Adressen

- Telefonnummern 

- Land- und Gebietskarten

- Gebietskarten

- Objektlisten

  • Verarbeitung von Vereinbarungen Dritter (z.B. Werkstätten oder Straßenbaulastträgern)
  • Sammeln und Auswerten von zeit- oder bereichsweise besonderen Verhältnissen (z.B. Straßensperren)

Dokumentation und Aufzeichnung

  • Lang- und Kurzzeitdokumentation aller einsatzrelevanten Gespräche (z.B. Telefon) und Datenübertragung (z.B. Fax, E-Mail)
  • Protokollführern bei Einsätzen (automatische Einsatzdokumentation)
  • Einsatztagebuch zur allgemeinen Dokumentation (automatisch)
  • Datenbereitstellung zur Erstellung des Einsatzberichtes durch den Einsatzleiter

Eigener Dienstbetrieb

  • Aus- und Fortbildung des Personals
  • Sicherstellung der ausreichenden personellen Besetzung, insbesondere der personellen Verstärkung im Bedarfsfall
  • Bedienung und Wartung der Dokumentationsanlage
  • Betreuung der technischen Einrichtung
  • Qualitätssicherung der Leistungserbringung
  • Statistiken führen und pflegen